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Jahre Agusta A109K2 bei der Rega
Im März 1992 wird
der erste A109K2 der Rega in der Schweiz registriert. Der erste Rettungseinsatz
erfolgt am 17. September 1992. Heute ist die A109K2 Flotte 10 Jahre im
Einsatz und hat bei der Rega 52'000 Flüge geleistet.
von
Markus Herzig
Die rot-weissen schnittigen
Helikopter der Rega sind heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Unzählige
Verunfallte verdanken der A109K2 mit deren Crew ihre Rettung. Seit nunmehr
10 Jahren steht dieser Helikoptertyp bei der Rega im Einsatz. Die Flotte
von insgesamt 16 Maschinen hat bis heute rund 52'000 Flüge geleistet
(inkl. Trainingsflüge, Technische Flüge, Austauschflüge
und Überflüge) und war rund 29'000 Stunden in der Luft. Das ergibt
pro Einsatz eine durchschnittliche Flugzeit von etwa 30 Minuten. Um diese
Flugstunden zu leisten, fielen für den Unterhalt der Helikopter pro
Flugstunde 4,3 Mannstunden in der Maintenance an. Beachtliche Zahlen!
Ein
Blick zurück
Am 9. Mai 1989 schliesst
die Rega mit dem italienischen Helikopterhersteller Agusta einen Vertrag
für die Lieferung von 15 Helikoptern des Typs A109K2 ab. Diese "hot
& high" Kombination aus der bekannten und bewährten Zivilversion
A109C und der militärischen Ausführung A109K ist speziell auf
die Bedürfnisse der Rega zugeschnitten und erfüllte das hochgesteckte
Anforderungsprofil der Rega. 1990 werden mit der Werksmaschine I-DACE etliche
Flugstunden absolviert und die Einführung vorbereitet. Am 13. Dezember
1991 ist es dann soweit: Noch mit der italienischen Registration I-RAIE
versehen wird der erste der neuen Rettungshelikopter A109K2 auf der Rega-Basis
Bern feierlich übernommen und kommt anschliessend zum Innenausbau
in die Rega-Werkstätten nach Zürich-Kloten. Am 6. März 1992
wird mit der HB-XWA (Zertifikationsmaschine) der erste A109K2 im Schweizer
Register eingetragen.
Im
Einsatz
Am 14./15. August 1992,
während ihres Tages der offenen Tür, nimmt die Crew der Basis
Untervaz den ersten von 15 Helikoptern mit der Immatrikulation HB-XWB in
Betrieb. Am 17. September 1992 erfolgt der erste Rega-Einsatz einer Agusta
A109K2. Mit der HB-XWB der Einsatzbasis Untervaz wird ein Patient vom Kantonsspital
Chur ins Paraplegikerzentrum Nottwil verlegt. Eine neue Ära beginnt
und nach und nach werden alle alten Helikopter der Typen Alouette 3 und
Bölkov 105 auf den 10 Rega Helikopterbasen mit der A109K2 ersetzt.
Tragische
Ereignisse
Am 16. Februar 1993 ereignet
sich der erste schwere Unfall einer A109K2. Auf einem Überflug von
der Basis Gsteigwiler nach Kloten stürzt die HB-XWE bei Buonas in
den Zugersee. Der Pilot kommt dabei ums Leben. Ein weiteres tragisches
Ereignis in der Rega-Geschichte ereignet sich am 15. Juli 1998 bei Lodrino
TI. Der Helikopter HB-XWF touchiert bei einem Einsatz ein Kabel und stürzt
ab. Am darauffolgenden Tag erliegt der Pilot seinen schweren Verletzungen.
Die
Nachfolge
Am 24. Juni 2001 beschliesst
der Stiftungsrat der Rega den Kauf von vier Helikoptern des Typs EC 145
(Stückpreis 8,5 Millionen Franken). Sie werden die vier ältesten
Agusta im Jahre 2003 ersetzen, die dann seit 11 Jahren im Einsatz sind.
Die Basen in Zürich, Basel und Lausanne werden als erste die EC 145
in Betrieb nehmen.
Links
zum Thema
www.rega.ch
A109K2
Produktionsliste
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I-DACE
- Die Werksmaschine mit Rega Aufschriften
I-RAIE
- Übernahme der ersten A109K2 in Bern
HB-XWH
- Einsatz im Hochgebirge
HB-XWF
- Einsatz zu einem Verkehrsunfall
Hochbetrieb
in Samedan
HB-XWH
- Rettung mit der Seilwinde
Die
EC-145 wird ab 2003 einige A109K2 ersetzen
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